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ODU: „Engineered in Germany“ wird hoch geschätzt

Mühldorf am Inn,

ODU verzeichnet für das vergangene Jahr einen Umsatz von 210 Mio. Euro. Mit viel Ehrgeiz und Leidenschaft für Elektrotechnik ist das Unternehmen ganz nah bei seinen Kunden und beliefert sie mit technologisch hochwertigen und vor allem zuverlässigen Steckverbindern.

Weltweit arbeiten 2.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ODU. 1.300 sind es am Stammsitz in Mühldorf am Inn. 140 Azubis und duale Studenten sind in der Ausbildung bei ODU. Im September diesen Jahres werden 34 Azubis in elf verschiedenen Berufen sowie duale Studenten ihren Weg bei ODU starten.

„Die Nähe zu den Kunden ist uns immer wichtig, in diesem Jahr besonders“, betont Geschäftsführer Denis Giba. Auch in 2018 und 2019 hat ODU investiert, vor allem in den weltweiten Knowhow- und Produktionsverbund und in die Technologie. So wurde Mitte letzten Jahres die neue Produktion in Sibiu, Rumänien, eröffnet. Drei zentrale Produktkategorien werden dort hergestellt: der ODU Push-Pull Rundsteckverbinder wie der ODU MINI-SNAP®, Leiterplattensteckverbinder wie der ODU FLAKAFIX oder ODU CARD sowie Kabelkonfektionierungen gefertigt. ODU Kunden profitieren von kompletten Systemlösungen aus einer Hand. Das bedeutet qualitativ hochwertige Steckverbinder mit einer vollständigen und umfassenden Kabelkonfektionierung.

Letztes Jahr hat das Unternehmen SAP eingeführt. „Unsere Kunden haben hervorragend kooperiert, wodurch wir trotz der nachlassenden Konjunktur und einem mehrwöchigen Stillstand in Mühldorf noch knapp 5% Umsatzwachstum erzielen konnten“, berichtet Dr.-Ing. Kurt Woelfl, technischer Geschäftsführer und Sprecher der Geschäftsführung. Ohne den Bereich Automotive lag das Umsatzwachstum in 2019 sogar über 7% und in 2020 erwartet ODU eine „Rückkehr“ des Automotive-Geschäfts. „Wir haben tolle Kunden, die in ihren Märkten ganz besondere Produkte herstellen und viele Entwicklungen angestoßen haben, für die wir die entsprechenden Kapazitäten und Technologien global aufgebaut haben“, sagt Giba. So nutzt zum Beispiel ein amerikanischer Kunde einen winzigen ODU-Stecker für High-End In-Ohr-Lautsprecher, die von Profi-Musikern wie Ariana Grande oder Bruno Mars verwendet werden. Ursprünglich wurde dieser besonders leichte Stecker für die Militär-Kommunikation entwickelt.

ODU Steckverbinder sind außerdem im Chinesischen Transrapid und silikonumspritze Stecker samt der Konfektionierung werden bei Katheter-Anwendungen in der Medizin eingesetzt.

ODU Steckverbinder sind weltweit im Einsatz. Es kommen immer weitere Anwendungen dazu und auch neue Kunden aus der ganzen Welt. ODU zählt auf die globale Vernetzung von Knowhow. „Es ist wichtig, dass wir unsere Kunden in den Regionen Europa, Asien und Nordamerika vor Ort betreuen und beliefern können“ sagt Woelfl.

Seit dem 7. Januar verstärkt Dr. Josef Leitner die ODU Geschäftsführung. Als kaufmännischer Geschäftsführer führt er die Fachbereiche Finanzen, Personal und IT. Dr. Leitner ist gebürtiger Steirer, ausgebildeter Techniker und Betriebswirt. Zuletzt war er in der Automotive Branche als kaufmännischer Geschäftsführer bei einem namhaften Hersteller von Sicherheits- und Airbag Modulen tätig. Mit seiner Expertise wird er zusammen mit Denis Giba und Dr. Kurt Woelfl die ODU-Zukunft zielgerichtet weiterentwickeln und aktiv an der Optimierung der Organisationsstruktur mitwirken: „Wir wollen das Jahr auch dazu nutzen unsere internen Verwaltungsprozesse auf den Prüfstand zu stellen.“

2019 hat ODU den Bereich Oberflächentechnik (Galvanik) erweitert. Die Kapazität der Band, Gestell und Schüttgutanlagen wurde erhöht und zusätzlich Silber als Oberfläche eingebunden. Galvanotechnik ist das Abscheiden von Metallen in einer wässrigen Lösung mit Hilfe von äußerer Stromquelle oder chemischer Reaktion. Die Oberflächen werden je nach Anforderung verändert zum Schutz vor Korrosion, für die Optik und Haptik, das Verändern physikalischer Eigenschaften. Mit einem 128 "Mann und Frau" starkem Team und allen verfügbaren Anlagentechniken hat ODU die verfahrenstechnisch vielseitigste Galvanik Deutschlands. Alles im Sinne der kompletten Systemlösung für die ODU Kundenwelt. „Made in Germany und vor allem Engineered in Germany wird nach wie vor hoch geschätzt“, sagt Woelfl.